2010 – Melk mi to´n lesden Mol

von Helmut Schmidt (Plausus Theaterverlag)

Jungbauer Renko Meiners, will endlich die richtige Frau finden, die mit ihm zusammen den Hof führen und ihn heiraten soll. So schreibt er an das Fernsehen. Aus mehr als hundert Bewerberinnen musste Renko sich drei aussuchen, die dann für vierzehn Tage auf dem landwirtschaftlichen Betrieb wohnen und auch arbeiten sollen. Der Auszubildende Torben und die Haushälterin Gisela glauben nicht daran, dass einer der drei sehr unterschiedlichen jungen Frauen, die Richtige für Renko sein könnte und versuchen schnell, ihm die Idee mit der Fernseh-Verkupplung auszureden. Viel mehr sehen sie aber mit einer neuen Frau auf dem Hof ihren Arbeitsplatz gefährdet und sind deshalb dagegen. Renko ist jedoch begeistert von den drei Damen und kann sich kaum entscheiden. Die Fernseh-Aufzeichnung mit Moderator Hanno Griesberg verläuft jedoch nicht wie erhofft und auf dem Hof gerät plötzlich vieles durcheinander. Der Lehrling Torben interessiert sich plötzlich besonders für eine der Kandidatinnen und die Haushaltshilfe Gisela will plötzlich kündigen. Nach zwei Wochen muss Renko sich jedoch entscheiden, welche der drei Bewerberinnen er schon nach Hause schicken möchte und welche beiden noch bleiben dürfen. Alle drei sind sich aber sicher, dass sie in Zukunft als Landwirtin leben möchten und beginnen schnell ein intrigantes Spiel untereinander. Jede versucht auf dem Hof das Beste zu geben, um Renko als Mann zu gewinnen und es geschieht das, was noch niemals zuvor in der Fernsehsendung „Melk mich ein letztes Mal“ gezeigt werden konnte: Es wird live vor einem Millionen-Publikum geheiratet. Aber statt der erwarteten Braut, tauchen wieder alle drei Frauen auf, alle drei im Brautkleid…